So helfen Sie ausgesetzten Hunden


Angebunden im Wald, zurückgelassen auf Parkplätzen, oder einfach aus dem Auto geworfen: Sobald die Urlaubszeit naht, werden viele Hunde für ihre Besitzer plötzlich zum Ballast.

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Statt auf die Reise zu verzichten oder entsprechende Vorkehrungen zu treffen, wählen vermeintlich tierliebe Hundehalter den für sie einfachsten Weg: Sie überlassen ihren Vierbeiner einfach dem Schicksal. Ohne fremde Hilfe ist so ein Tier in den meisten Fällen verloren. Was also tun, wenn man einen ausgesetzten Hund findet?

Sollten Sie den Verdacht hegen, ein „Urlaubsopfer“ vor sich zu haben, sehen Sie sich das Tier genau an. Macht der Hund einen verunsicherten, geschwächten oder orientierungslosen Eindruck? Läft er verstört herum oder verkriecht er sich verängstigt? Dann kontaktieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle oder das zuständige Tierheim. Bleiben Sie so lange bei dem Tier, bis es von offizieller Stelle in Obhut genommen wurde. Nehmen Sie den Hund auf gar keinen Fall nicht einfach mit nach Hause! Aufgefundene Haustiere fallen unter das Fundrecht (§§ 965 – 984 BGB) und dürfen nicht behalten werden.

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Was jedoch, wenn der Vierbeiner schon eine Pfote in Ihr Herz gesetzt hat? Auch wenn es schwer fällt: Sie müssen sich leider sechs Monate gedulden. Erst nach Ablauf dieser Frist dürfen Sie das Tier offiziell aufnehmen.

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