Hunde aus dem Ausland


So erleichtern Sie Ihrem Tier die Eingewöhnung

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So wird aus einem vom Leben nicht verwöhntem Hund ein dankbarer Freund

Ein großer Teil der nach Deutschland geholten Auslandshunde ist nicht auf der Straße geboren. Sie lebten dort, weil sie von ihren Haltern ausgesetzt wurden; sie sind dankbar für jede Zuwendung und geregelte Versorgung. Früher drehten sich die Gespräche beim Gassi gehen um die Rassehunde, dann waren es die Mischlinge. Jetzt sorgen die Hunde aus dem Auslandstierschutz beim täglichen Spaziergang für Gesprächsstoff. Da diese Tiere in der Regel schon einige unangenehme, sehr prägende Erlebnisse hinter sich haben, ist es ratsam, sich auf den neuen Mitbewohner besonders vorzubereiten.

Das Anleinen beim Gassi gehen sollte in den ersten Wochen Pflicht sein, solange man noch nicht weiß, wie der Vierbeiner tickt, sprich: die "Tricks und Macken" des Hundes noch nicht kennt. Ein Brustgeschirr verhindert, dass ein ängstlicher Hund sich aus dem Halsband windet und schützt vor Verletzungen an der Kehle bei einem unerwarteten, ruckartigen Ziehen des Tieres. Grundsätzlich haben Hunde aus dem Ausland einen großen Freiheitsdrang. Haustüren und Fenster, durch die das Tier in einem unbeobachteten Moment entweichen könnte, sollten daher gesichert werden.

Das gleiche gilt beim Aussteigen aus dem Auto: erst den Hund mit der Leine sichern, dann aussteigen. Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Auslandshunde anfangs weigern, in ein Auto zu steigen. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Um zu überleben, haben die Hunde gelernt, Autos auf der Straße aus dem Weg zu gehen. Verbinden Sie das Ein- und Aussteigen sowie das Autofahren selbst daher mit etwas Positivem für den Hund.

Die meisten Auslandshunde sind sehr gut mit Artgenossen sozialisiert. Dennoch kann man bei einem ersten Kontakt mit anderen Hunden nie sicher sein, wie sich der eigene Hund verhält. Gegenseitige Kontaktaufnahme mit den anderen Haltern, ein langsames, aber selbstsicheres Annähern ohne Hektik geben uns Zeit, den eigenen Hund zu beobachten.

Grundsätzlich gilt: Geben Sie dem neuen Familienmitglied Zeit, sich an alles zu gewöhnen. Eine Reizüberflutung ist in den ersten Wochen ebenso wenig angebracht wie ein zu behütetes Vorgehen. So wird aus einem vom Leben nicht verwöhntem Hund ein dankbarer Freund.

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